Griechischer Nudelsalat ist die perfekte Beilage für warme Tage, gesellige Grillabende und Buffets mit Freunden oder Familie. Die Kombination aus zarten Risoni-Nudeln, knackiger Gurke, saftigen Cherrytomaten, würziger roter Zwiebel und cremigem Feta erinnert geschmacklich sofort an mediterrane Küche und Urlaub am Meer.
Besonders typisch ist dabei die frische Note von Dill, die dem Salat eine aromatische Leichtigkeit verleiht. Das Schöne an diesem Rezept: Es ist schnell gemacht, wunderbar unkompliziert und lässt sich sehr gut vorbereiten.
Warum dieser Salat so gut zum Grillen passt
Wir lieben Rezepte, die wenig Aufwand machen und trotzdem richtig viel Geschmack auf den Teller bringen. Genau so ein Rezept ist dieser griechische Nudelsalat. Er ist frisch, cremig, würzig und gleichzeitig angenehm leicht. Durch Gurke und Tomaten bekommt er eine tolle Saftigkeit, der Feta sorgt für die typische herzhafte Note und der Dill gibt dem Ganzen seinen unverwechselbaren, mediterranen Charakter. Gerade als Beilage zu Gegrilltem passt dieser Salat einfach hervorragend.
Die Risoni richtig garen
Zuerst kochen wir die Risoni-Nudeln in reichlich gesalzenem Wasser, bis sie bissfest sind. Wichtig ist, dass wir sie nicht zu weich kochen, denn der Salat soll später noch eine schöne Struktur haben. Sobald die Nudeln gar sind, gießen wir sie ab und schrecken sie kurz mit kaltem Wasser ab. So stoppen wir den Garprozess und verhindern, dass sie zu stark nachgaren. Danach lassen wir die Risoni gut auskühlen.
Tipp: Damit die Nudeln nicht zusammenkleben, können wir sie nach dem Abkühlen einmal locker auflockern.

Das Gemüse vorbereiten
Während die Nudeln abkühlen, kümmern wir uns um das Gemüse. Die Salatgurke schneiden wir in kleine, mundgerechte Würfel. So verteilt sie sich später gleichmäßig im ganzen Salat und bringt in jedem Bissen Frische mit. Die Cherrytomaten halbieren oder vierteln wir, je nachdem wie groß sie sind. Die rote Zwiebel schneiden wir möglichst fein, damit sie zwar Würze liefert, aber nicht zu dominant wird.
Schon an diesem Punkt sieht man, wie farbenfroh und appetitlich dieser Salat wird. Das macht ihn auch optisch zu einer tollen Beilage für jede Grillrunde oder jedes Partybuffet.

Der Feta bringt Würze und Cremigkeit
Jetzt nehmen wir uns den Feta vor. Wir schneiden ihn entweder in kleine Würfel oder bröseln ihn grob mit den Händen auseinander. Beides funktioniert gut. In Würfeln bleibt er etwas deutlicher erhalten, zerbröselt verteilt er sich cremiger im Salat. Wir mögen beides, je nachdem, wie rustikal oder fein wir das Ergebnis haben möchten.
Tipp: Den Feta erst etwas später und vorsichtig unterheben, damit er nicht komplett zerfällt.

Das Dressing anrühren
Für das Dressing geben wir Olivenöl, hellen Balsamico oder Kräuteressig, fein gehackten Knoblauch, frischen Dill und süßen Senf in eine Schüssel. Dann verrühren wir alles gründlich, bis sich die Zutaten gut verbunden haben. Anschließend schmecken wir mit Salz und Pfeffer ab.
Der süße Senf sorgt hier für eine angenehme Balance, weil er die leichte Säure des Essigs und die Würze des Knoblauchs wunderbar auffängt. Der Dill ist dabei ein ganz wichtiger Geschmacksträger und gibt dem Salat seine frische, typische Richtung.
Tipp: Erst vorsichtig salzen, denn der Feta bringt bereits eine gute Portion Würze mit.

Alles zusammenführen
Nun geben wir die ausgekühlten Risoni in eine große Schüssel. Dazu kommen Gurke, Tomaten und Zwiebel. Dann gießen wir das Dressing darüber und vermengen alles sorgfältig. Zum Schluss heben wir den Feta vorsichtig unter, damit er schön sichtbar bleibt und nicht zu stark zerdrückt wird.
Schon jetzt ist der Salat im Grunde fertig, aber sein volles Aroma entwickelt er erst, wenn wir ihm noch etwas Zeit geben.

Ziehzeit nicht auslassen
Jetzt lassen wir den griechischen Nudelsalat am besten etwa 30 Minuten im Kühlschrank oder an einem kühlen Ort ziehen. In dieser Zeit verbinden sich Dressing, Gemüse, Nudeln und Feta besonders gut miteinander. Genau dadurch schmeckt der Salat später noch runder und harmonischer.
Vor dem Servieren rühren wir ihn noch einmal vorsichtig durch und prüfen, ob er eventuell noch etwas Salz, Pfeffer oder einen kleinen Spritzer Essig braucht.
So servieren wir den Salat am liebsten
Wir servieren diesen Salat besonders gern zu gegrilltem Fleisch, Hähnchen, Fisch, Souvlaki, Bifteki oder einfach mit frischem Fladenbrot. Er passt aber auch wunderbar zu einem sommerlichen Buffet oder als schnelles Mittagessen an warmen Tagen.
Das Schöne ist: Er lässt sich prima vorbereiten und ist deshalb ideal, wenn Gäste kommen oder wir beim Grillen nicht alles auf den letzten Drücker machen wollen.
Zusätzliche Tipps für das perfekte Ergebnis
- Wir verwenden möglichst aromatische Cherrytomaten, weil sie dem Salat mehr Süße und Frische geben.
- Wer es noch mediterraner mag, kann zusätzlich schwarze Oliven hineingeben.
- Für etwas mehr Säure passt auch ein kleiner Spritzer Zitronensaft sehr gut ins Dressing.
- Der Salat schmeckt am besten gut durchgezogen, aber noch frisch.
- Reste können gut im Kühlschrank aufbewahrt werden und schmecken am nächsten Tag oft sogar noch intensiver.
Zutaten
- 250 g Risoni-Nudeln (Kritharaki)
- 400 g Salatgurke
- 400 g Cherrytomaten
- 1 Stück Rote Zwiebel
- 250 g Feta oder Hirtenkäse
- 30 ml Olivenöl
- 2 Zehen Knoblauch
- 70 ml Balsamico Bianco - alternativ: Kräuteressig
- 3 EL Frischer Dill
- 1 EL Süßer Senf
- Salz und Pfeffer
Anleitung
- Die Risoni-Nudeln nach Packungsanleitung in reichlich Salzwasser bissfest kochen. Anschließend abgießen, kurz abschrecken und vollständig auskühlen lassen.
- Die Salatgurke waschen, bei Bedarf schälen und in kleine Würfel schneiden.
- Die Cherrytomaten waschen und je nach Größe halbieren oder vierteln.
- Die rote Zwiebel schälen und in feine Würfel oder dünne Streifen schneiden.
- Den Feta in kleine Würfel schneiden oder grob zerbröseln.
- Für das Dressing Olivenöl, gehackten Knoblauch, Essig, Dill und süßen Senf in einer Schüssel gründlich verrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
- Die abgekühlten Risoni mit Gurke, Tomaten, Zwiebel und Feta in eine große Schüssel geben.
- Das Dressing darübergeben und alles vorsichtig vermengen.
- Den Salat vor dem Servieren etwa 30 Minuten ziehen lassen, damit sich die Aromen gut verbinden.
Nährwerte
Rezept probiert?
Schreib uns wie es war!FAQs – Häufige Fragen zum griechischen Nudelsalat
Welche Nudeln eignen sich am besten?
Risoni beziehungsweise Kritharaki sind ideal, weil sie klein sind und das Dressing sehr gut aufnehmen. Alternativ gehen auch kleine Muschelnudeln oder andere kurze Pasta.
Kann der Salat einen Tag vorher gemacht werden?
Ja, das funktioniert gut. Vor dem Servieren sollte er dann noch einmal durchgerührt und eventuell frisch abgeschmeckt werden.
Wie lange hält sich der Salat im Kühlschrank?
Gut gekühlt hält er sich in der Regel 1 bis 2 Tage. Wegen des frischen Gemüses und des Fetas sollte er nicht zu lange aufbewahrt werden.
Kann statt Dill auch ein anderes Kraut verwendet werden?
Ja, zum Beispiel Petersilie oder Minze. Dill gibt dem Salat aber die besonders frische und typische Note.
Was passt zu diesem Salat vom Grill?
Sehr gut passen Souvlaki, Grillhähnchen, Lamm, Fisch, Halloumi oder auch Würstchen und Steaks.








