Eine gute Dönersoße ist das Herzstück eines gelungenen Döners. Die klassische weiße Soße überzeugt durch ihre angenehm frische Joghurtnote, feinen Knoblauchgeschmack und eine leichte Kräuterwürze.
Ursprünglich entwickelte sich diese Variante in deutschen Dönerläden als Ergänzung zum traditionellen türkischen Döner Kebab und gehört heute für viele genauso dazu wie das saftig gegrillte Fleisch und frischer Salat.
Mit wenigen Zutaten entsteht eine wunderbar cremige Soße, die nicht nur hervorragend zu Döner passt, sondern auch als Dip für Grillfleisch, Pommes, Gemüse, Wraps oder Burger begeistert. Das Beste daran: Selbst gemacht schmeckt sie deutlich frischer und kann ganz nach dem eigenen Geschmack angepasst werden.
Die richtige Basis auswählen
Für eine besonders cremige Dönersoße kombinieren wir griechischen Joghurt mit etwas Mayonnaise und Schmand. Der Joghurt bringt Frische, während Mayonnaise und Schmand für eine angenehm samtige Konsistenz sorgen.
Knoblauch vorbereitet
Die Knoblauchzehen reiben oder pressen wir möglichst fein. Dadurch verteilt sich das Aroma gleichmäßig in der Soße und es entstehen keine groben Stückchen.
Alle Zutaten verrühren
Nun geben wir Joghurt, Mayonnaise und Schmand in eine Schüssel und verrühren alles gründlich. Anschließend kommen Zitronensaft, Senf, Honig und Essig dazu.
Jetzt ergänzen wir sämtliche Gewürze und den Knoblauch. Alles wird sorgfältig miteinander vermischt, bis eine gleichmäßige, cremige Soße entsteht.
Abschmecken
Mit Salz und frisch gemahlenem Pfeffer bringen wir die Soße geschmacklich auf den Punkt. Wer es etwas würziger mag, kann zusätzlich eine Prise Kreuzkümmel oder etwas Cayennepfeffer ergänzen.
Geduld zahlt sich aus
Nun stellen wir die Dönersoße mindestens eine Stunde in den Kühlschrank. Während dieser Zeit verbinden sich sämtliche Aromen deutlich besser miteinander.
Vor dem Servieren rühren wir die Soße noch einmal gut um und schmecken sie bei Bedarf erneut ab.
Unsere Tipps
- Über Nacht durchgezogen schmeckt die Soße sogar noch aromatischer.
- Frische Kräuter wie Dill oder Petersilie sorgen für ein besonders frisches Aroma.
- Für eine leichtere Variante kann die Mayonnaise teilweise durch zusätzlichen Joghurt ersetzt werden.
- Etwas fein geriebene Gurke macht die Soße noch frischer.
- In einer gut verschlossenen Dose hält sich die Soße etwa drei bis vier Tage im Kühlschrank.
Zutaten
- 300 g Griechischer Joghurt (10 % Fett)
- 100 g Mayonnaise
- 50 g Schmand
- 1 EL Zitronensaft
- 2 Zehen Knoblauch
- 1 TL Mittelscharfer Senf
- 1 TL Honig
- 1 TL Weißweinessig
- 1 TL TK Dill
- 1 TL TK Petersilie
- ½ TL Oregano
- ½ TL Zwiebelpulver
- ½ TL Paprikapulver edelsüß
- Salz & Pfeffer
Anleitung
- Knoblauch sehr fein pressen oder reiben. Joghurt, Mayonnaise und Schmand in einer Schüssel glatt verrühren.
- Zitronensaft, Senf, Honig und Essig hinzufügen. Gewürze und Knoblauch einrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
- Die Soße mindestens eine Stunde im Kühlschrank ziehen lassen. Vor dem Servieren nochmals umrühren und gegebenenfalls nachwürzen.
Nährwerte
Rezept probiert?
Schreib uns wie es war!FAQs – Häufige Fragen zur Dönersoße
Welche Mayonnaise eignet sich?
Eine klassische Salatmayonnaise oder Delikatess-Mayonnaise liefert das beste Ergebnis.
Kann ich frische Kräuter verwenden?
Ja. Frischer Dill und Petersilie verleihen der Soße ein besonders intensives Aroma.
Passt die Soße nur zu Döner?
Nein. Sie harmoniert hervorragend mit Gyros, Hähnchen, Burgern, Wraps, Grillgemüse oder als Dip.
Kann ich die Soße einfrieren?
Davon ist eher abzuraten, da Joghurt und Mayonnaise nach dem Auftauen ausflocken können.
Wie wird die Soße besonders dick?
Griechischer Joghurt mit hohem Fettgehalt sorgt für eine besonders cremige Konsistenz.








